Reise nach Malta – Ende April bis Anfang Mai 2019

Der Siedler- und Eigenheimerbund Garching b. München unternahm Ende April bis Anfang Mai eine unvergessliche Reise nach Malta. Die Teilnehmer erlebten die Insel in zentraler Lage des Mittelmeeres bei herrlichem Wetter und frühlingshaften Grün.

Der örtliche Führer, ein Elsässer, der schon lange auf Malta lebt begleitete die Reisegruppe zu den schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Insel mit ihrer mehr als 7000 Jahre umfassenden sehr wechselvollen Geschichte.. Beeindruckend waren die Tempelanlagen aus der Vorzeit in Tarxien und Hagar Qim. Sie legten Zeugnis ab von der Baukunst der Menschen im 4. Und 3. Jahrhundert vor Christi. Die Geschichte Maltas machte der Reiseführer auch beim Besuch mehrerer herrlicher Kirchen aus der Zeit der Malteser Ritter in Mdina und Rabat deutlich. Sehr sehenswert war die Grotte, in der Apostel Paulus mehrere Jahre verbracht haben soll.

Die St. Johns Kathedrale in Valetta ist ein großartiges Meisterwerk der kirchlichen Baukunst. Sie beherbergt auch zwei weltbekannte Gemälde des Malers Caravaggio.
Sehr beeindruckend ist der Großmeisterpalast mit seinen üppig ausgestatteten Prunkräumen. Er war früher Sitz des multinationalen Christenordens. Heute ist er Sitz des Parlaments von Malta. Die gewaltigen Festungsanlage von Valetta zeugen von der militärischen Baukunst der Ritter und deren Willen, sich gegen jeden Angriff mit großem Einsatz zu verteidigen.

Malta hat aber nicht nur eine wechselvolle Geschichte mit Einflüssen der Phönizier, der Römer und Araber sowie insbesondere der christlichen Ritter sowie aus der Zeit unter englischer Herrschaft zu bieten, sondern auch herrliche Landschaften. So besuchten die Garchinger Siedler die hoch über dem Meer ragenden majestätischen Klippen von Dingli . Dort besuchte die Reisegruppe auch ein Restaurant, in dem zu typisch maltesischen köstlichen Spezialitäten eingeladen wurde.

Einer der Höhepunkte der Reise war der Besuch der kleinen Insel Gozo. Die Zitadelle von Victoria ist sehr imposant und beeindruckend. Die Insel beherbergt auch die Kalypso Grotte, in der Odysseus von der Nymphe Kalypso sieben Jahre lang gefangen gehalten sein soll. Von dort hat man eine herrliche Aussicht auf die Ramla Bay mit ihrem rötlichen Sand. Weiterer Einblick in die lange Geschichte der Insel wurde in der neolithischen Tempelanlage Ggantija vermittelt. Schließlich besuchten die Garchinger die Basilika von Ta Pinu, die sich mehr und mehr zu einem Wallfahrtsort von internationalem Rang entwickelt.

Der letzte Tag auf Malta begann mit einem Ausflug zur Blauen Grotte. Es ist eine beeindruckende Felsformation an der Küste, die bei gutem Wetter auch per Boot erreicht werden kann. Das war der Garchinger Reisegruppe leider nicht vergönnt. Dennoch konnte sie die großartige Landschaft bewundern. Ebenso schön war der Aufenthalt in dem malerischen Fischerdorf Marsaxlokk, der zu einem Mittagessen genutzt wurde. Die Weiterfahrt führte noch einmal nach Valetta. Der „Drei Städte“ genannte Bereich war erstes Hauptquartier der Ritter um 1530. Es gab auch die Gelegenheit, den Inquisitoren Palast zu besichtigen, in dem 68 Inquisitoren auf Malta ihren Sitz hatten.

Alle Teilnehmer der Reisegruppe waren von dem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm sehr angetan. Sie genossen die Fahrten auf der Insel und die sehr kenntnisreichen Erklärungen des Reiseleiters. Er würzte seine Ausführungen mit Erzählungen aus dem täglichen Leben auf der Insel, dem Einfluss der Ritter auf die Gesellschaft und die Geschicke des Landes.. So wurde die Maltareise der Garchinger Siedler zu einem rundum und in jeder Beziehung unvergesslichen Erlebnis.