Der Siedler- und Eigenheimerbund Garching unternahm mit 56 Teilnehmern eine sehr interessante Fahrt nach Graz und die südliche Steiermark.
Am ersten Tag der Reise stand eine Führung in der sehenswerten Stadt Graz auf dem Programm. Die Altstadt ist zum großen Teil im ursprünglichen Zustand erhalten und wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Damals wurde auch in der Mur eine schwimmende künstliche Insel installiert. Sie ist mit Stegen an beiden Ufern des Flusses befestigt. Bei dem Rundgang erhielten die Teilnehmer interessante Informationen zu dem über der Stadt thronenden Schlossberg, dem Rathaus und dem bekannten Uhrenturm. Leider war es in der Stadt etwas verregnet. Das störte die Führung aber kaum.
Am zweiten Tag der Reise unternahmen die Garchinger Siedler eine geführte Rundfahrt durch die südliche Steiermark und die steirische Weinstraße. Dabei wurde der höchst gelegene Weinbauort Europas Kitzeck im Sausal besucht. Die Weingärten sind dort sehr steil und schwer zu bewirtschaften. Bei der Fahrt in die Stadt Leibnitz gab die teilweise liebliche Landschaft mit viel Waldbestand einen sehr schönen Eindruck. Dabei erfuhren die Teilnehmer der Fahrt, dass dort auch Hopfen angebaut wird. Ein schöner Kontrast zu den Weinbergen.
Die Südsteiermark ist auch für ihr Kürbiskernöl bekannt. Beim Besuch einer Ölmühle gewannen die Garchinger Siedler einen Eindruck von der aufwendigen Prozedur zur Gewinnung des Öls. Man konnte natürlich auch Kürbiskernöl erwerben.
Zum Abschluss des Tages gab es einen Besuch in einer Buschenschank mit sehr reichlicher Brettljause und einer Weinverkostung.
Der dritte Reisetag war schon die Rückfahrt nach Garching. Dabei wurde das bekannte und sehr alte Kloster Admont besucht. Das Kloster feiert 2024 seinen 950-jährigen Bestand. Es ist berühmt für seine reichlich ausgestattete Bibliothek. Sie umfasst 200.000 Bände und ist damit die größte Klosterbibliothek der Welt. Bei einer Führung konnte der Bibliotheksraum besichtigt werden. Er beeindruckt durch seine Größe und auch seine herrlichen und gut erhaltenen Deckengemälde.
Den Abschluss der Fahrt bildete eine Einkehr in dem Gasthaus Schmuck in Arget. Dort gab es noch ein reichliches Abendessen. Alle Teilnehmer waren von der Reise sehr angetan.




